Update zum USA-Mexiko-Kanada-Abkommen (USMCA)

Press Releases | Warenursprung & Präferenzen | 3 Oktober 2018

Zu Beginn der Woche gaben die Behörden den Text der vorgeschlagenen Revision des NAFTA-Abkommens im Detail bekannt. Die drei Parteien Kanada, Mexiko und die USA verkündeten zu später Stunde den FTA-Text (USMCA FTA), über den eine Einigung erzielt wurde. Der Text wurde von den drei Ministerien zur Überarbeitung und Genehmigung an ihre Legislativen weitergegeben.

Insbesondere wurden die Ursprungsregeln für den Automobilsektor sowohl für leichte als auch schwere Nutzfahrzeuge in erheblichem Maße geändert. Die vorgeschlagenen Bestimmungen betreffen u. a. verschiedene Kategorien von Komponenten, Anforderungen an Stahl und Aluminium sowie den Arbeitswertanteil. Unternehmen mit nordamerikanischen IT- sowie Forschungs- und Entwicklungsfunktionsbereiche werden Beihilfen erhalten. Daneben werden Kredite an Montageunternehmen mit Motoren-, Getriebe- bzw. modernen Batterienanlagen in Nordamerika vergeben.

Betroffen sind außerdem die Milch- sowie die Textilien- und Bekleidungsbranchen. Die spezifischen Ursprungsregeln und weitere Bestimmungen finden Sie auf der USTR-Webseite unter:
https://ustr.gov/trade-agreements/free-trade-agreements/united-states-mexico-canada-agreement/united-states-mexico

Bei MIC werden bereits Analysen der vorgeschlagenen Bestimmungen und deren Folgen für sein Warenursprungs- und Präferenzmodul OCS durchgeführt. Die vorgeschlagenen Bestimmungen sollen im Jahr 2020 in Kraft treten mit Auswirkungen auf die FTA-Planung in 2019.


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