Wichtige Informationen zur Erstellung einer Ausfuhranmeldung
Die vollständige und fristgerechte Übermittlung von Angaben an die zuständigen Zollbehörden ist ein wesentlicher Aspekt des globalen Handels. Unternehmen, die keine vollständigen und korrekten Informationen vorlegen, riskieren eine Reihe von Problemen, darunter Verzögerungen an Ausfuhr- oder Einfuhrhäfen, hohe Geldstrafen oder den Entzug von Ausfuhrgenehmigungen.
Für Unternehmen ohne Exporterfahrung mag dies zunächst komplex und mühsam erscheinen, doch Fehler in diesem Prozess kann sich kein Unternehmen leisten. Daher ist es für alle Unternehmen, die Waren ins Ausland versenden, von entscheidender Bedeutung, sich mit den einschlägigen Vorschriften ihres Herkunftslandes vertraut zu machen.
Zwar hat jede Gerichtsbarkeit ihre eigenen Vorschriften hinsichtlich Anforderungen, Einreichungszeitpunkt und Verfahren, doch gibt es weltweit einige Gemeinsamkeiten. Es lohnt sich zudem, in eine globale Softwarelösung zu investieren, mit der sich Einreichungsprozesse unter verschiedenen Zollregelungen automatisieren lassen.
Wozu dient eine Ausfuhranmeldung?
Grundsätzlich handelt es sich bei einer Ausfuhranmeldung um ein Dokument, das immer dann eingereicht wird, wenn ein Unternehmen Waren aus einem Land ausführt. Diese Angaben werden von staatlichen Behörden für eine Vielzahl von Zwecken genutzt.
Sie sind unerlässlich, um statistische Übersichten über den globalen Handel zu erstellen. Diese Daten werden wiederum von Regierungen bei der Entwicklung von Handelspolitiken verwendet. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Zahlen korrekt sind.
Ausfuhranmeldungen dienen außerdem dazu sicherzustellen, dass Unternehmen Vorschriften wie Exportkontrollen einhalten. Dazu gehört auch die Sicherstellung, dass Versender über die erforderlichen Lizenzen für kontrollierte Produkte verfügen und keine Lieferungen an Unternehmen erfolgen, die auf Sanktions- oder Sperrlisten stehen.
Wer muss eine Ausfuhranmeldung abgeben?
Diese Anmeldungen sollten vom Ausführer eingereicht werden. In der Regel ist der Eigentümer der betreffenden Waren zur Abgabe der Anmeldung verpflichtet. Die Anmeldung kann jedoch auch von einer Person oder einem Unternehmen eingereicht werden, das die Kontrolle über die Waren ausübt.
In der Regel müssen alle Waren, die einen bestimmten Wert überschreiten, deklariert werden. Für Waren, die die USA verlassen, gilt beispielsweise: Alle Sendungen mit Artikeln, die eine Schedule-B-Nummer haben und deren Wert 2.500 US-Dollar übersteigt, erfordern eine Ausfuhranmeldung. Gleiches gilt für Sendungen, für die unabhängig vom Warenwert eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich ist.
Welche Angaben sind in einer Ausfuhranmeldung erforderlich?
Die Einzelheiten können je nach Rechtsordnung variieren. Alle Ausfuhranmeldungen sollten jedoch grundlegende Angaben zu den Waren enthalten, darunter Art, Menge, Wert und Bestimmungsort. In der Regel umfasst dies einen spezifischen Warencode, der die Waren identifiziert, sowie eine detaillierte Beschreibung.
Falsche Codes können ein Hauptgrund für ungenaue Einreichungen sein, daher ist es für den Exportprozess sinnvoll, über geeignete Tools zu verfügen, um die korrekten Codes zu identifizieren und anzuwenden. Mit Automatisierungssoftware können die Codes direkt auf zukünftige Sendungen angewendet werden, um den manuellen Aufwand für die Erstellung einer Ausfuhranmeldung zu reduzieren.
In der Regel muss eine Ausfuhranmeldung alle folgenden Angaben enthalten:
- Warencode
- Abfahrts- und Bestimmungsort
- Empfänger und Versender
- Art, Menge und Verpackung der Waren
- Transportmethoden und Transportkosten
- Währungen und Bewertungsmethoden
- Zertifikate und Lizenzen
- Eindeutige Sendungsreferenz
Wie sollten Unternehmen eine Ausfuhranmeldung vornehmen?
Unternehmen sind in der Regel verpflichtet, ihre Anmeldungen bei den Zollbehörden einzureichen, bevor die Waren das Hoheitsgebiet verlassen. Beispielsweise verlangt das Vereinigte Königreich, dass die meisten Seefrachtgüter mindestens 24 Stunden vor der Verladung auf ein Schiff angemeldet werden. Es gibt jedoch Ausnahmen, da für Waren, die per Luft-, Schienen- oder Straßenverkehr befördert werden, andere Anforderungen gelten. Daher ist es wichtig, die jeweiligen Vorschriften genau zu kennen.
In den meisten Ländern müssen Unternehmen ihre Ausfuhranmeldungen elektronisch einreichen. Für Waren, die aus den USA ausgeführt werden, muss die Anmeldung beispielsweise online als Electronic Export Information Filing (EEI) über das Automated Export System (AES) eingereicht werden.
Digitale Einreichungen können zwar direkt über die entsprechenden Online-Portale erfolgen. Eine umfassende Softwarelösung ermöglicht jedoch die Übermittlung aller Formulare über ein zentrales Dashboard und stellt gleichzeitig sicher, dass sämtliche erforderlichen Informationen korrekt, vollständig und aktuell sind

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